Gin Gin

Seit ein paar Jahren wieder in Aller Munde, fast monatlich Erscheinen neue Gin am Markt, doch was hat es auf sich mit dem Wacholderschnaps. Als ich jung war, gab es Gin schon einige Jahrhunderte aber dennoch war er mir fast unbekannt bzw. war ich aufgrund seines Rufes als Alt Herren Getränk nicht daran Interessiert.

Im Großen und Ganzen ist Gin nichts anderes als Agraralkohol auch Korn genannt mit Wacholderbeeren und anderen Pflanzenauszügen (Zitronenschalen, Blumen, Wurzeln, etc..)gebrannt. Im 16 Jahrhundert wurde Genever (holländisch für Wacholder) in Holland als Heilmittel für das Verdauungssystem verwendet, da der Wacholderbeere eine heilende Wirkung nachgesagt wurde. Über die Jahrhunderte hat sich der Einsatz der Spirituose geändert, nicht aber die Erzeugung. Prinzipiell wird zwischen 4 Sorten Gin Unterschieden,

  • London Dry Gin, der bekannteste Vertreter ist ein nicht gesüßter Gin der überall Produziert werden darf.
  • Plymouth Gin, intensiver Gin mit viel Aroma, darf sich nur so nennen wenn er aus Plymouth kommt.
  • Old Tom Gin, ein gesüßter Gin der nur selten aufzufinden ist.
  • Sloe Gin od. Damson Gin, gehört eigentlich zu den Likören, ist ein Schlehenlikör auf Gin-Basis.

 

Zum Mixen für Cocktails oder Longdrinks eignet er sich auf Grund seiner Aromavielfalt sehr, trotz seines fallweise intensiven Geruches. Eine richtige Wissenschaft ist es auch für einen Gin das passende Tonic zu finden. Abhilfe hat hier Mixology geschaffen, das deutschprachige Magazin für Barkultur und Spirituosen, in dem es ein Poster mit zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten erschaffen hat, erhältlich bei cocktailian .Eine komplette Liste an Kombinationen wird es glaub ich nie geben, da es mittlerweile weit mehr als 200 verschiedene Gin Produzente weltweit gibt. Probiert es selber aus, kauft euch eine Flasche Gin und dazu 2-3 verschiedene Tonics, ihr dürft gespannt sein.

Die Auswahl an Gin ist mittlerweile fast Grenzenlos, sei es Gin der aus Kartoffel gemacht wird, Gin aus Riesling Trauben, Gin mit afrikanischen Wurzeln usw. aromenvielfalt wird auf jeden Fall geboten aber nicht vergessen in jedem Gin ist vorallem eines enthalten, Wacholder. Gin Produzenten gibt es sehr viel vorallem im englischssprachigen Länder, aber auch Destillate aus dem deutschsprachigem Raum brauchen sich nicht zu verstecken und haben sich weltweit am Markt etabliert, Monkey47, The Duke, Ferdinand`s oder Farthofer um ein paar Beispiele zu nennen.

Für mehr Informationen zu der Erzeugung von Gin und Bezugsquellen befragt bitte eure Suchmaschine, die liefert schneller Ergebnisse als ich a sagen kann.

Cheers, euer Hippo

 

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